Keine Angst vor großen Tieren

Wulsbüttel. Nicht nur „Karla Kolumna“ trabte jetzt über das Gelände des Hauses am Paschberg in Wulsbüttel: Eine kleine Schafherde, zu der auch das Tier mit dem an eine Zeichentrickfigur erinnernden Namen gehört, hatten Cornelia Drees und Jana Eckrodt zum Schullandheim mitgebracht. Die Fachkraft für tiergestützte Intervention aus Worpswede macht Mensch- und Tier-Begegnungen in verschiedenen Einrichtungen möglich und ist seit einigen Jahren regelmäßig im Wulsbütteler Freizeithaus, das es seit mehr als 30 Jahren gibt, zu Gast.

Jana Eckrodt unterstützte Cornelia Drees und bändigte die Schafherde, die frei auf dem Gelände herumlief. ANG· FOTO: Andrea Grotheer

Nicht nur „Karla Kolumna“ trabte jetzt über das Gelände des Hauses am Paschberg in Wulsbüttel: Eine kleine Schafherde, zu der auch das Tier mit dem an eine Zeichentrickfigur erinnernden Namen gehört, hatten Cornelia Drees und Jana Eckrodt zum Schullandheim mitgebracht. Die Fachkraft für tiergestützte Intervention aus Worpswede macht Mensch- und Tier-Begegnungen in verschiedenen Einrichtungen möglich und ist seit einigen Jahren regelmäßig im Wulsbütteler Freizeithaus, das es seit mehr als 30 Jahren gibt, zu Gast. Im Haus am Paschberg haben Menschen mit und ohne Handicap die Möglichkeit, gemeinsam Ferien zu machen.

Spaß mit den Tieren hatte dieses Mal eine zweite Klasse aus Bremen, die ihren Kurzaufenthalt in der mitten in der Natur gelegenen Anlage genoss. „Den Kindern wird die Angst vor den Tieren genommen, so nah kann man sie sonst nicht unbedingt erleben“, freut sich Heimleiterin Antje Bertram immer wieder über den Besuch der handzahmen Tiere.

„Durch einen mobilen Tierdienst haben Einrichtungen die Möglichkeit, all das Schöne, was uns die Tiere bieten, zu nutzen, und sind gleichzeitig aller Pflichten der Tierhaltung enthoben“, erklärt Cornelia Drees, zu deren Hof unter anderem auch Hunde, Esel, Meerschweinchen und Hühner gehören. Für einen guten Kontakt zwischen Tier und Mensch sei es wichtig, die Tiere hinter dem Zaun hervorzuholen, ist sie überzeugt. Und bei freiem Tierkontakt gebe es viele Möglichkeiten, sich Nähe, Wärme und Bestätigung zu holen, die sozialen Fähigkeiten in einem rücksichtsvollen Umgang zu schulen sowie kognitive und motorische Fähigkeiten zu üben.

Quelle: OSTERHOLZER KREISBLATT vom 13.5.2016 (von Andrea Grotheer)

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